Schnitzel panieren & braten ganz einfach: Unglaublich ultimatives Rezept für 7 Schritte

30 min prep 30 min cook 3 servings
Schnitzel panieren & braten ganz einfach: Unglaublich ultimatives Rezept für 7 Schritte
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Es war ein kühler Herbstnachmittag, als ich das erste Mal das unverwechselbare Knistern von Öl hörte, das in meiner kleinen Pfanne zu tanzen begann. Der Duft von frisch gemahlenem Pfeffer, der sich mit einer leichten Zitronennote vermischte, ließ sofort Erinnerungen an Sonntagsessen bei meiner Großmutter hochleben. Ich erinnere mich noch genau, wie das Licht durch das Küchenfenster fiel und das Holzbrett in ein warmes Gold tauchte, während wir gemeinsam die Schnitzel vorbereiteten – jedes Stück ein kleines Kunstwerk, das darauf wartete, in goldene Perfektion verwandelt zu werden. Dieses Bild ist für mich der Inbegriff von Heimat, Geborgenheit und kulinarischer Freude.

Als ich das erste Mal das Rezept ausprobierte, war ich überrascht, wie einfach die einzelnen Schritte sein können, wenn man sie einmal kennt. Die knusprige Kruste, die beim ersten Biss ein leises „Knistern“ von sich gibt, das saftige, zarte Fleisch im Inneren und die leichte Zitronennote, die das Ganze erfrischt – das ist das Ergebnis, das ich heute mit dir teilen möchte. Hast du dich jemals gefragt, warum das Schnitzel aus dem Restaurant immer ein bisschen besser schmeckt als das, was du zu Hause hinbekommst? Die Antwort liegt nicht nur in den Zutaten, sondern in kleinen Tricks, die ich über Jahre gesammelt habe und die ich hier mit dir teilen werde.

Aber warte, bis du den geheimen Trick in Schritt 4 entdeckst – er wird dein ganzes Schnitzelerlebnis auf ein neues Level heben! Und das ist noch nicht alles: Ich werde dir zeigen, wie du mit ein paar simplen Anpassungen das Gericht sogar für besondere Anlässe aufwerten kannst, ohne dabei die Grundidee zu verlieren. Stell dir vor, du servierst ein knuspriges Schnitzel, das außen goldgelb glänzt, während das Innere noch saftig und zart ist – deine Familie wird dich dafür loben und nach dem zweiten Teller fragen. Klingt das nicht nach einem perfekten Sonntagsessen?

Hier kommt das Versprechen: Ich führe dich Schritt für Schritt durch das ultimative 7‑Schritte‑Rezept, das sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hobbyköche geeignet ist. Du wirst sehen, dass du mit ein paar einfachen Handgriffen ein Schnitzel zaubern kannst, das jeden Gaumen verführt. Also schnapp dir dein Schneidebrett, lege deine Lieblingsmusik auf und lass uns gemeinsam loslegen – deine Küche wird bald von einem unwiderstehlichen Aroma erfüllt sein, das alle Sinne anspricht. Hier ist genau, wie du es machst – und vertrau mir, deine Familie wird nach Sekunden um Nachschlag betteln.

🌟 Warum dieses Rezept funktioniert

  • Geschmackstiefe: Durch das doppelte Panieren – erst in Mehl, dann in Ei und schließlich in Semmelbröseln – entsteht eine Schicht, die das Fleisch vor dem Austrocknen schützt und gleichzeitig jede Gewürznote intensiviert. Das Ergebnis ist ein vollmundiger Geschmack, der sowohl dezent als auch überraschend komplex ist.
  • Knusprige Textur: Das Geheimnis liegt in der richtigen Temperatur des Öls und der kurzen, aber intensiven Bratzeit. Wenn das Öl richtig heiß ist, bildet sich sofort eine goldbraune Kruste, die beim Bissen ein befriedigendes Knistern erzeugt – ein echtes Highlight für das Ohr und den Gaumen.
  • Einfache Umsetzung: Jeder Schritt ist klar strukturiert und erfordert keine ausgefallenen Techniken. Selbst wenn du noch nie ein Schnitzel paniert hast, führt dich dieses Rezept sicher zum Erfolg – du brauchst nur ein wenig Geduld und ein offenes Herz für gutes Essen.
  • Zeitersparnis: Mit nur 15 Minuten Vorbereitung und 30 Minuten Kochzeit hast du ein köstliches Hauptgericht, das in weniger als einer Stunde auf dem Tisch steht. Ideal für hektische Wochentage, an denen du trotzdem nicht auf Qualität verzichten möchtest.
  • Vielseitigkeit: Das Grundrezept lässt sich leicht anpassen – ob du ein klassisches Wiener Schnitzel, ein Zitronen‑Rosmarin‑Schnitzel oder ein pikantes Paprika‑Schnitzel möchtest, die Basis bleibt dieselbe, und du kannst nach Lust und Laune variieren.
  • Gesunde Balance: Durch die Verwendung von magerem Fleisch, einer moderaten Menge an Öl und frischen Zitronenscheiben bleibt das Gericht leicht und dennoch sättigend. Du bekommst Proteine, gesunde Fette und ein wenig Kohlenhydrate aus den Semmelbröseln – eine ausgewogene Mahlzeit.
  • Qualitätszutaten: Wenn du auf frisches Fleisch und hochwertige Semmelbrösel achtest, spürst du sofort den Unterschied. Das Aroma ist intensiver, die Textur feiner und das Endergebnis wirkt wie vom Profi zubereitet.
  • Publikumsliebling: Ein knuspriges Schnitzel ist ein echter Crowd‑Pleaser. Ob Kinder, Gäste oder Kritiker – jeder liebt die Kombination aus knuspriger Hülle und saftigem Kern, und das macht dieses Rezept zu einem unverzichtbaren Klassiker in jeder Küche.
💡 Pro Tip: Verwende feines, altbackenes Weißbrot für die Semmelbrösel – es nimmt weniger Öl auf und sorgt für eine noch knusprigere Kruste.

🥗 Zutaten‑Breakdown

Das Fundament

Für die Basis deines Schnitzels brauchst du vier dünn geklopfte Schweine- oder Kalbsschnitzel (je etwa 150 g pro Stück). Die Wahl des Fleisches beeinflusst den Geschmack stark: Kalbfleisch liefert eine zarte, leicht süßliche Note, während Schweinefleisch etwas herzhafter und preisgünstiger ist. Achte darauf, dass das Fleisch gleichmäßig dünn ist – etwa 5 mm – damit es beim Braten schnell und gleichmäßig gart. Wenn du das Fleisch nicht selbst klopfst, frage beim Metzger nach „Schnitzelfleisch zum Klopfen“, das ist bereits optimal vorbereitet. Und das Beste: Frisches Fleisch hat eine hellere Farbe und ein feineres Aroma, das du beim Braten sofort bemerkst.

Aromen & Gewürze

Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer bilden das Grundgerüst für die Würze. Verwende grobes Meersalz für ein leicht knuspriges Finish und einen Hauch von Zitronenschale, die du fein reibst, um dem Schnitzel eine frische, zitronige Note zu verleihen. Eine Prise Paprikapulver (edelsüß) gibt nicht nur Farbe, sondern auch einen dezenten, leicht rauchigen Geschmack, der das Gesamtprofil abrundet. Wenn du es etwas mutiger magst, füge einen Hauch Cayennepfeffer hinzu – das sorgt für ein leichtes Kribbeln, das deine Gäste überraschen wird.

Die geheimen Helfer

Mehl, Eier und Semmelbrösel sind die drei Säulen des Panierens. Das Mehl sorgt dafür, dass das Ei gut haftet, das Ei bindet die Brösel und die Semmelbrösel geben die knusprige Kruste. Für extra Geschmack kannst du das Mehl mit etwas geriebenem Parmesan mischen – das gibt eine subtile Käsenote, die beim Braten schmilzt und die Kruste noch aromatischer macht. Die Eier sollten leicht geschlagen sein, damit sie gleichmäßig umhüllt werden; ein Spritzer Milch macht die Mischung geschmeidiger. Und die Semmelbrösel: Verwende am besten frische, ungesalzene Brösel, die du leicht im Ofen röstest, um ein noch knusprigeres Ergebnis zu erzielen.

Finale Veredelung

Zum Braten brauchst du ein hoch erhitzbares Öl, zum Beispiel Sonnenblumen‑ oder Rapsöl, das einen hohen Rauchpunkt hat und das Schnitzel nicht verbrennt. Ein Stück Butter, das du am Ende hinzugibst, sorgt für ein nussiges Aroma und eine goldene Farbe. Zum Servieren empfehle ich frische Zitronenscheiben, die du kurz vor dem Essen über das Schnitzel drückst – das hebt die fettige Note und bringt eine angenehme Säure ins Spiel. Und natürlich ein kleiner Bund frischer Petersilie zum Garnieren, der nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich das Gericht abrundet.

🤔 Did You Know? Das klassische Wiener Schnitzel stammt ursprünglich aus Italien, wo es als „Cotoletta alla Milanese“ bekannt ist – die deutsche Variante hat sich jedoch über die Jahrhunderte zu einem eigenständigen Nationalgericht entwickelt.

Mit deinen Zutaten vorbereitet und bereit, lass uns jetzt kochen. Hier beginnt der spaßige Teil, bei dem du die Magie in deiner Pfanne entfesselst – und das ist erst der Anfang!

🍳 Schritt‑für‑Schritt‑Anleitung

  1. Lege die Schnitzel zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie und klopfe sie mit einem Fleischklopfer vorsichtig auf etwa 5 mm Dicke. Das Klopfen sorgt dafür, dass das Fleisch gleichmäßig gart und zart bleibt. Wenn du das Fleisch zu stark bearbeitest, kann es zäh werden – also mit leichtem Druck arbeiten. Der Duft von frisch geklopftem Fleisch ist bereits ein kleiner Vorgeschmack auf das, was kommt. Sobald alle Stücke gleichmäßig dünn sind, tupfe sie mit Küchenpapier trocken, damit das Paniermehl später besser haftet.

  2. Stelle drei tiefe Teller bereit: einen mit 100 g feinem Mehl, einen zweiten mit zwei leicht geschlagenen Eiern (ein Spritzer Milch hinzufügen) und einen dritten mit 150 g Semmelbröseln, gemischt mit einer Prise Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Das Aufbauen der Panierstation in dieser Reihenfolge ist entscheidend: Mehl bindet die Feuchtigkeit, das Ei sorgt für Haftung und die Brösel geben die knusprige Hülle. Jetzt kommt ein kleiner Trick: Bestäube das Fleisch leicht mit Mehl, klopfe das überschüssige Mehl ab und tauche es sofort in das Ei, bevor du es in die Brösel legst. So entsteht eine gleichmäßige Schicht, die beim Braten nicht abfällt.

  3. 💡 Pro Tip: Lasse die panierten Schnitzel nach dem Panieren 10 Minuten ruhen – das gibt dem Ei Zeit, die Brösel zu „schmelzen“ und verhindert, dass die Panade beim Braten abfällt.
  4. Erhitze in einer großen Pfanne 150 ml Sonnenblumenöl auf mittelhohe Hitze (ca. 180 °C). Teste die Temperatur, indem du ein kleines Stück Semmelbrösel ins Öl wirfst – wenn es sofort zischt und goldbraun wird, ist das Öl perfekt. Gib nun vorsichtig ein Schnitzel hinein, lege es flach in die Pfanne und brate es ohne es zu bewegen, bis die Unterseite goldbraun ist (ca. 2‑3 Minuten). Das Zischen ist das Zeichen, dass das Öl heiß genug ist, um die Kruste zu versiegeln. Wende das Schnitzel, füge ein Stück Butter hinzu und brate die andere Seite ebenfalls goldbraun. Das Butterstück schmilzt, verleiht ein nussiges Aroma und sorgt für eine glänzende Oberfläche.

  5. ⚠️ Common Mistake: Das Schnitzel zu oft wenden führt zu einer weichen, nicht knusprigen Panade. Lass es in Ruhe braten, bis die Kruste fest ist, bevor du es wendest.
  6. Entferne das fertige Schnitzel mit einem Schaumlöffel und lege es auf einen Teller, der mit Küchenpapier ausgelegt ist, um überschüssiges Fett abtropfen zu lassen. Wiederhole den Vorgang mit den restlichen Stückchen, achte dabei darauf, dass das Öl nicht zu stark abkühlt – sonst verliert das nächste Schnitzel seine knusprige Kruste. Während das letzte Schnitzel brät, kannst du bereits die Zitronenscheiben vorbereiten und die Petersilie fein hacken. Das Aufnehmen des überschüssigen Fetts sorgt dafür, dass das Schnitzel nicht fettig wirkt, sondern leicht und knusprig bleibt.

  7. Wenn alle Schnitzel fertig sind, gib einen Spritzer frischen Zitronensaft über jedes Stück und bestreue sie leicht mit der gehackten Petersilie. Der Zitronensaft gibt einen frischen, säuerlichen Kontrast zur buttrigen Kruste, während die Petersilie nicht nur Farbe, sondern auch ein leichtes Kräuteraroma hinzufügt. Jetzt ist der Moment, in dem du das Ergebnis bewundern kannst: goldgelb, knusprig, mit einem verführerischen Duft, der deine Küche erfüllt. Serviere das Schnitzel sofort, damit die Kruste ihre Knusprigkeit behält – das ist das Geheimnis, das jedes Restaurant auszeichnet.

  8. Zum Abschluss kannst du das Schnitzel mit klassischen Beilagen wie Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder einem frischen grünen Salat servieren. Wenn du etwas Besonderes willst, probiere ein Apfelmus oder Preiselbeermarmelade – die süß‑säuerliche Kombination passt hervorragend zur knusprigen Hülle. Jetzt ist es an der Zeit, dein Werk zu genießen und deine Familie zu beobachten, wie sie begeistert das erste Stück greifen. Und das Beste? Du hast gerade ein Gericht gemeistert, das sowohl Tradition als auch Innovation in einem Bissen vereint.

Und dort hast du es! Aber bevor du dich an den Teller setzt, lass mich noch ein paar Tipps teilen, die dein Schnitzel von gut zu absolut unvergesslich heben.

🔐 Experten‑Tipps für perfekte Ergebnisse

Der Geschmackstest‑Trick

Bevor du das Schnitzel endgültig servierst, drücke leicht mit dem Finger auf die Kruste – ein leichtes „Knistern“ signalisiert, dass die Panade perfekt gebräunt ist. Wenn du das Schnitzel probierst, achte darauf, dass das Fleisch innen noch rosa‑leicht ist; das garantiert Saftigkeit. Ein kleiner Schluck Wasser vor dem ersten Bissen kann deine Geschmacksknospen schärfen, sodass du die feinen Nuancen von Salz, Pfeffer und Zitronenzeste besser wahrnimmst. So wird jeder Bissen zu einem kleinen Fest für die Sinne.

Warum Ruhezeit mehr bedeutet, als du denkst

Nach dem Panieren die Schnitzel 10 Minuten ruhen zu lassen, ist kein unnötiger Schritt, sondern ein entscheidender Faktor. Während dieser Zeit zieht das Ei die Brösel fest an das Fleisch und verhindert, dass die Panade beim Braten abfällt. Außerdem kann das Fleisch die Gewürze besser aufnehmen, sodass das Aroma gleichmäßig verteilt ist. Wenn du diesen Trick überspringst, kann das Ergebnis leicht trocken oder ungleichmäßig gewürzt sein – ein kleiner Aufwand für ein großes Ergebnis.

Das Würz‑Geheimnis, das Profis nicht verraten

Ein Spritzer weißer Wein oder ein Hauch von Buttermilch im Ei sorgt für eine besonders fluffige Panade. Der Alkohol verdampft beim Braten, lässt die Kruste noch knuspriger werden und gibt einen dezenten, leicht süßlichen Geschmack. Viele Köche schwören außerdem auf eine Prise Muskatnuss im Mehl – das verleiht eine warme, fast nussige Note, die das Schnitzel noch komplexer macht. Probiere es aus und du wirst den Unterschied sofort schmecken.

Die richtige Pfannengröße

Eine zu kleine Pfanne führt dazu, dass das Öl spritzt und die Panade nicht gleichmäßig bräunt. Verwende eine Pfanne, die mindestens 30 cm Durchmesser hat, damit jedes Schnitzel genug Platz hat, um frei zu schwimmen. So bleibt die Hitze konstant und die Kruste wird überall gleich goldbraun. Wenn du mehrere Schnitzel gleichzeitig braten willst, achte darauf, dass das Öl nicht zu stark abkühlt – das ist ein häufiger Fehler, der zu matschiger Panade führen kann.

Die Kunst des Servierens

Ein Spritzer frischer Zitronensaft direkt vor dem Servieren hebt die Aromen auf ein neues Level. Der Zitronensaft durchdringt die Kruste leicht und sorgt für einen erfrischenden Kontrast zur buttrigen Panade. Wenn du das Schnitzel auf einem warmen Teller anrichtest, bleibt die Kruste knusprig, weil die Hitze nicht sofort nachlässt. Und vergiss nicht, das Gericht mit einem kleinen Klecks Preiselbeermarmelade zu begleiten – die süß‑säuerliche Kombination ist ein echter Publikumsmagnet.

💡 Pro Tip: Halte das Öl während des Bratens leicht in Bewegung, indem du die Pfanne gelegentlich schwenkst – das sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und verhindert, dass die Panade an einer Stelle verbrennt.

🌈 Leckere Variationen zum Ausprobieren

Eine meiner Lieblingssachen an diesem Rezept ist, wie wandelbar es ist. Hier sind ein paar Twists, die ich ausprobiert und geliebt habe:

Zitronen‑Rosmarin‑Schnitzel

Füge dem Paniermehl einen Teelöffel getrockneten Rosmarin und etwas Zitronenschale hinzu. Der Rosmarin verleiht ein erdiges Aroma, das perfekt mit der Zitronennote harmoniert. Serviere das Schnitzel mit einer leichten Rosmarin‑Kartoffelpfanne für ein mediterranes Flair.

Kräuter‑Parmesan‑Schnitzel

Mische frisch geriebenen Parmesan und gehackte Petersilie in die Semmelbrösel. Der Parmesan schmilzt beim Braten und bildet eine goldene, aromatische Kruste. Dieses Schnitzel passt hervorragend zu einem frischen Rucola‑Salat mit Balsamico‑Reduktion.

Paprika‑Chili‑Schnitzel

Gib etwas geräuchertes Paprikapulver und eine Prise Cayennepfeffer in die Paniermischung. Das Ergebnis ist eine leicht scharfe, rauchige Kruste, die deine Geschmacksknospen wachrüttelt. Kombiniere es mit einem cremigen Avocado‑Dip für ein modernes Street‑Food‑Feeling.

Apfel‑Zimt‑Schnitzel

Für ein süß‑herzhaftes Experiment füge dem Mehl eine Prise Zimt und ein wenig geriebenen Apfel hinzu. Das gibt dem Schnitzel ein leicht süßes Aroma, das überraschend gut mit der knusprigen Hülle harmoniert. Serviere es mit Apfelmus und einem Hauch Ahornsirup für ein herbstliches Festmahl.

Schnitzel à la Panko

Ersetze die normalen Semmelbrösel durch japanisches Panko. Panko erzeugt eine extra luftige, besonders knusprige Kruste, die beim Kauen ein unvergleichliches Knacken bietet. Dieses Schnitzel passt perfekt zu einem leichten Gurken‑Salat mit Sesam‑Dressing.

📦 Aufbewahrung & Aufwärmen

Kühlschranklagerung

Bewahre übriggebliebene Schnitzel in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. Sie halten sich dort bis zu drei Tage, ohne an Geschmack zu verlieren. Lege ein Blatt Küchenpapier zwischen die Stücke, um überschüssige Feuchtigkeit zu absorbieren – das verhindert, dass die Kruste matschig wird.

Einfrieren

Für längere Aufbewahrung kannst du die fertig panierten, ungebratenen Schnitzel einzeln auf ein Backblech legen und für etwa 30 Minuten einfrieren. Danach in Gefrierbeutel umpacken – so bleiben sie bis zu zwei Monate haltbar. Wenn du sie später braten möchtest, einfach direkt aus dem Gefrierschrank in das heiße Öl geben – das spart Zeit und bewahrt die knusprige Textur.

Aufwärmen

Um übriggebliebene Schnitzel aufzuwärmen, lege sie auf ein Backblech und erhitze sie im vorgeheizten Ofen bei 180 °C für etwa 10 Minuten. Ein kleiner Spritzer Wasser oder ein Stück Butter auf das Schnitzel verhindert das Austrocknen. Alternativ kannst du sie kurz in einer Pfanne mit etwas frischem Öl anbraten – das gibt die Kruste zurück und sorgt für ein fast frisches Geschmackserlebnis.

❓ Häufig gestellte Fragen

Idealerweise sollte das Schnitzel etwa 5 mm dünn sein. Das sorgt dafür, dass es schnell und gleichmäßig gart, ohne auszutrocknen. Wenn es zu dick ist, bleibt das Innere roh, während die Kruste bereits zu dunkel wird. Ein dünner Schnitt ermöglicht zudem, dass die Panade perfekt haftet und beim Braten eine gleichmäßige goldbraune Farbe annimmt.

Ein hoch erhitzbares Öl wie Sonnenblumen‑, Raps‑ oder Erdnussöl ist optimal, weil es einen hohen Rauchpunkt hat (ca. 200 °C). So bleibt die Temperatur stabil und die Panade wird knusprig, ohne zu verbrennen. Butter allein ist zu feucht und verbrennt schnell, aber ein Stück Butter am Ende der Bratzeit verleiht ein wunderbares Aroma.

Ja, du kannst das Schnitzel im Ofen backen, wenn du weniger Fett verwenden möchtest. Lege die panierten Stücke auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, bestreiche sie leicht mit Öl und backe sie bei 200 °C für etwa 20 Minuten, wobei du sie nach der Hälfte der Zeit wendest. Die Kruste wird zwar nicht ganz so knusprig wie in der Pfanne, aber das Ergebnis ist trotzdem lecker und gesünder.

Absolut, das ist wichtig, um überschüssiges Fett zu entfernen und die Kruste knusprig zu halten. Lege das fertige Schnitzel auf Küchenpapier, das das Fett aufsaugt. So bleibt das Schnitzel leicht und nicht fettig, und die Kruste bleibt schön knusprig, wenn du es servierst.

Ja, Hähnchenbrust lässt sich ebenfalls hervorragend panieren. Achte jedoch darauf, dass die Stücke dünn genug geklopft werden, da Hähnchen schneller austrocknet als Schwein oder Kalb. Die Panierzeit bleibt gleich, und das Ergebnis ist ein zartes, saftiges Hähnchenschnitzel mit einer knusprigen Hülle.

Der Schlüssel liegt im richtigen Panierprozess: erst Mehl, dann Ei und zuletzt Semmelbrösel. Achte darauf, das überschüssige Mehl abzuschütteln und das Ei gleichmäßig zu verteilen, bevor du die Brösel auflegst. Zusätzlich hilft ein kurzes Ruhen der panierten Stücke (10 Minuten), damit das Ei die Brösel fest verbindet.

Ja, du kannst gebratenes Schnitzel einfrieren. Lasse es vollständig abkühlen, lege die Stücke auf ein Backblech und friere sie ein, bevor du sie in einen Gefrierbeutel packst. Beim Aufwärmen im Ofen bei 180 °C für etwa 10 Minuten bleibt die Kruste relativ knusprig, wenn du vorher ein wenig Öl darüber gibst.

Das klassische Wiener Schnitzel wird ausschließlich aus Kalbfleisch zubereitet und traditionell mit Zitronenscheiben serviert. In diesem Rezept kannst du sowohl Kalb- als auch Schweinefleisch verwenden und zusätzliche Gewürze wie Paprika oder Kräuter einbauen, um den Geschmack zu variieren. So bleibt das Grundprinzip erhalten, aber du hast mehr Flexibilität bei den Zutaten.

Schnitzel panieren & braten ganz einfach: Unglaublich ultimatives Rezept für 7 Schritte

Hausgemachtes Rezept

Prep
15 min
Rezept pinnen
Cook
30 min
Total
45 min
Servings
4-6

Ingredients

Instructions

  1. Fleisch zwischen Frischhaltefolie legen und mit einem Fleischklopfer auf ca. 5 mm dünn klopfen; anschließend trocken tupfen.
  2. Drei Schalen vorbereiten: Mehl, geschlagene Eier (mit einem Spritzer Milch) und Semmelbrösel gemischt mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver.
  3. Schnitzel erst in Mehl wenden, überschüssiges Mehl abklopfen, dann ins Ei tauchen und zuletzt in den Bröseln wälzen.
  4. Panierte Schnitzel 10 Minuten ruhen lassen, damit die Panade haftet.
  5. Öl in einer großen Pfanne auf 180 °C erhitzen; Schnitzel nacheinander goldbraun braten (2‑3 Minuten pro Seite) und am Ende ein Stück Butter hinzufügen.
  6. Fertige Schnitzel auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann mit Zitronensaft beträufeln und mit gehackter Petersilie bestreuen.
  7. Schnitzel sofort mit Beilagen deiner Wahl servieren – zum Beispiel Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder einen frischen grünen Salat.
  8. Übriggebliebene Stücke im Kühlschrank lagern oder für später einfrieren; zum Aufwärmen im Ofen bei 180 °C für 10 Minuten oder kurz in der Pfanne anbraten.

Nutrition per Serving (estimate)

350
Calories
25g
Protein
30g
Carbs
15g
Fat

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